Am 16. März ging es endlich ins Paradies der Ostküste ! FRASER ISLAND ! Mit 4 Geländewagen ging es auf die Insel,wo keine richtigen Straßen vorhanden sind, sondern Sandwege mit ultra Löchern! Die Fahrt war daher immer sehr holprig und es gab viele blaue Flecken, da man im Auto gut durchgeschüttelt wurde :D

 

Erster Stop wurde am Lake Mc Kenzie gemacht. Der See war einfach unglaublich klar und traumhaft blau! Wir stürzten uns sofort an diesem sonnigen Tag in den See und verbrachten einige Stunden dort.

Danach ging es auf den Highway der Insel – mit dem Geländewagen am Strand entlang. Einfach der hammer ! Auf dem Weg begegnete uns auch ein Dingo, was ein wilder Wolf ist. Sie laufen überall auf der Insel herum und sind auch eigentlich nicht gefährlich, wenn man sie in Ruhe lässt ;)

 

 

2. Stop an dem Tag war am Eli Creek. Hier ließen wir uns mit unserem Guide Pete ( the legend^^) im Fluss treiben :)

Abends gab es eine Wanderung an den Strand mit der ganzen Truppe. Danach ging es noch ans Lagerfeuer oder in die Zelte !

 

Am 2. Tag fuhren wir wieder auf dem Highway Richtung Champagne Pools ! Der Anblick war einfach nur genial. Es sind Rockpools, die durch Felsen getrennt vom Meer sind. Jedes Mal, wenn eine Welle vom Meer über die Felsen kommt, entstehen in dem Pool Blubberblasen, die aussehen wie Champagne ! Hier fehlt nur noch das Glas Sekt in der Hand und es wäre perfekt :)

 

 

—> champagne Pools

 

 

Später führe uns Pete noch zum Indian Head, wo man im Meer viele Haie, Schildkröten und Rochen entdecken kann, da das Wasser so klar ist. Das ist auch der Grund dafür, dass man besser nicht im Meer schwimmt ;) Leider sahen wir an dem Tag aber nur kleinere Fische dort. Ein mysteriöser schwarzer Schatten war auch im Meer zu entdecken, mit dem Pete dann eine Story machte und meinte es wäre bestimmt ein Hai. Wir denken aber eher er hat nur Spaß gemacht ;)

 

 

 

Am 3. letzten Tag fuhren wir zum Lake Wobby. Nach einem 45 minütigen Lauf durch den Wald kamen wir plötzlich in der Wüste an ! Überall Sand! Irgendwann entdeckten wir dann voller Freude den See und stürtzen hinein !

 

 

 

Auf dem Heimweg machten wir noch Stop bei dem wohl am meisten fotografiertesten Schiffwrack der Welt ( ist das richtiges Deutsch?haha).

 

Im Lake Birrabeen rieben wir uns noch alle mit dem weichen Sand ein, da es wie ein Peeling für die Haut ist ( und sogar die Haare :D ) Danach war der komplette Körper ultra weich :)

 

 

 

Zum Schluss gab es noch ein Gruppenfoto mit unserem Guide. Wir waren übrigens die Gruppe, die mit Pete fuhr,da man auf Fraser Island erst mit 21 selbst fahren darf. So hatten wir den Vorteil auf den Fahrten immer interessante Storys von der Insel erzählt zu bekommen :)

Unsere Gruppe selbst war leider nicht so der hammer. Sie bestand aus einem französischen Pärchen ( was schon alles sagt ;) ) , 2 Kerlen, die nicht ein Wort gesprochen haben und einem Mädel. Deswegen unternahmen wir meistens was mit den Leuten aus den anderen Gruppen :P

 

Insgesamt sind wir von Fraser Island einfach nur beeindruckt ! Wir hatten top Wetter, 3 Tage nur Sonnenschein und so viele nette Leute kennengelernt, von denen wir auf unserer späteren Reise immer wieder welche trafen !  :)

Nachdem wir in Sydney endlich alles geregelt hatten konnte es dann mit unserem neuen Auto endlich losgehen. Unser Ziel : Auf in den Norden und in die Sonne! …but it was only just a dream… Uns verfolgte in den ersten paar Tagen viel Regen und heftige Gewitter. Somit sind wir auf der ersten Strecke unserer Reise ziemlich viel gefahren, um endlich aus dem Regen rauszukommen.

Reisen bedeutet für uns, auf die Landkarte zu schauen und zu sagen : da fahren wir jetzt hin und schauen, ob es uns gefällt. Wenn nicht geht es einfach weiter! Unser neues Auto ist uns sofort ans Herz gewachsen, sodass wir es nicht länger ohne Namen lassen konnten! Unser Auto bekam den stolzen Namen Bruce ! :)                                                                 ( ..weil er halt einfach so aussieht! )

Einer unserer ersten Stops war in Forster, was ca. 300km von Sydney entfernt liegt und ein schöne kleine Stadt ist. Man kann es nicht anders sagen, dort gibt es die süßesten Omas und Opas, die man je gesehen hat :D . Zwei ältere Herren haben wir dabei beobachtet, wie sie gerade auf dem Bürgersteig saßen und zusammen im Internet gesurft haben, wie zwei kleine Jungs! Zu lustig :D

Unseren ersten Sonnenschein hatten wir dann endlich in Port Macquarie, was einfach wunderschön ist. Nachdem wir uns die Strände und den Ort angeschaut hatten, ging es nach 2 Tagen dann weiter Richtung Norden. Unseren ersten längeren Aufenthalt, endlich mit nur schönem Wetter, hatten wir in Byron Bay : Einem schnuckeligen kleinen Hippie- Ort mit genialem Strand. Byron ist für seine Surfer bekannt. So wurde nachmittags am Strand gechillt und den Surfern zugeschaut und abends mit ihnen getanzt haha :) . Außerdem wimmelt es dort nur so von Backpackern! Es war ziemlich schwer dort einen Platz zum schlafen zu finden, da es nirgendwo erlaubt ist und die Anwohner nicht sehr erfreut sind, wenn auf einmal morgens 5 Camper-Vans in ihrer Einfahrt parken!

Auf der Straße wurden wir an einem Tag von einem Typ angesprochen, der uns zu einer Partytour einladen wollte. Wir konnten nicht widerstehen und verbrachten einen der lustigsten Abende bisher. Wir haben viele viele Leute kennengelernt, da unsere Gruppe aus ca. 60-80 jungen Leuten bestand.

Schweren Herzens verließen wir Byron Bay nach 5 Tagen und fuhren nach Tweed Heads. Dort sollte ein Surf- Competition stattfinden. Da aber leider keine Wellen vorhanden waren haben wir die Zeit genutzt und ein BBQ mit zwei weiteren Deutschen gemacht :)

Ende Februar ging es in das sonnige Brissyyyyy. So wird das schöne Brisbane von den Aussies genannt. Dort erfuhren wir zum ersten mal die Ausmaße der Fluten. Die berühmten Southbank Parkland, die ein Naturpool und der einzigste Ort zum abkühlen in der Stadt sind, waren leider geschlossen. So war SCHWITZEN angesagt. Wir fuhren mit dem Zug in die Innenstadt, gingen durch den Botanic Garden, schauten uns die wichtigsten Gebäude an und machten sogar eine Fährentour durch den von den Fluten braun gefärbten Fluss. Trotzdem ist die Stadt der Hammer, aber Melbourne kann nach wie vor nichts übertreffen.

Unseren zweitlängsten Aufenthalt hatten wir ungewollter Weise in Noosa. Erst einmal wurde natürlich der Strand abgecheckt, den Surfen zugeschaut und uns ein bisschen gebräunt. Passend dazu gab es auch noch eine Surf Competition :)  Natürlich haben wir uns auch den Noosa National Park angeschaut und sind ein bisschen spazieren gegangen. Dort sahen wir einen 1 Meter langen Gekko und waren sehr fasziniert. Nachdem wir ihn als unser Fotomodel missbraucht haben, hat er uns auch ein bisschen angeknurrt… Da sind wir dann schnell abgehauen :D Abends wurde immer in einem Pub ein leckeres Bierchen ( kein Vergleich zu Germany) getrunken und uns ein bisschen in das soziale Netz eingegliedert.

Zwischenzeitlich haben wir auch den ersten Trip unserer Tour gemacht, die uns ins Hinterland Noosas zum Gagaju Bushcamp führte. Als wir ankamen wollten wir erst mal wieder nach Hause zu unserem Bruce. Wir waren ein bisschen schockiert von den vielen Spinnen, Fröschen und was da sonst noch so rumlief. Aber wir blieben tapfer und nahmen die Herausforderung an. Die erste Nacht in den Feldbetten war der absolute Horror, aber wir freuten uns schon auf das Kanufahren am nächsten Tag.

Frisch und munter wurde sich im Baumstumpf die Zähne geputzt, den Fröschen auf der Toilette bye bye gesagt und den Spinnen die letzten Brotkrümmel zugeworfen. Auf ging es in die Kanus. Natürlich hatten wir uns am Abend vorher schon einen starken Kerl angelächelt, der Muckis für uns beide hatte. Jedoch erwies er sich als unfähig, sodass wir immer wieder in die Bäume am Flussrand fuhren und Anna blaue Flecken an ihren Beinen erhielt. (Immer diese Männer… zu nichts zu gebrauchen!!!) Ein weiterer Beweis für die Unfähigkeit des anderen Geschlechtes haben wir mit Leib und Seele erfahren. Wir sind gekentert!!! MÄNNER!!! :D Gerettet von einem Motorboot kamen wir heil wieder im Bushcamp an. Am zweiten Tag schafften wir es nach einer Stunde mühseligem paddeln gegen den starken Wind immer noch das Camp zu sehen und gaben auf. In 2 Minuten waren wir wieder in Camp. Wir lernten viele nette Leute kennen und im Endeffekt hat uns das Bushcamp sogar gefallen.

 Zurück in Noosa bei unserem geliebten Bruce fuhren wir zu einem Markt. Dort machten wir Stop an einer deutschen Würstchenbude und trafen zufälliger Weise Jule ( eine Freundin aus Herborn Seelbach), die dort die leckersten Würstchen Australiens verkauft. Sie gab uns haufenweise Proviant und abends lud sie uns zu sich nach Hause zum chillen ein :)  Was ein Zufall. Wir können es immer noch nicht fassen.

Auch die um Noosa liegenden Wasserfälle haben wir besucht und in dem eiskalten Wasser geplanscht.

Das war es jetzt erst mal, denn es gibt unsere Leibspeise: PFANNEKUCHEN!!

 Bald geht es nach Fraser Island. Yiiiihaaaa;)

Huhn A und Huhn B in der Großstadt!!!

In Melbourne angekommen schauten wir fünf uns an unserem letzen gemeinsamen Tag noch ein wenig die wunderschöne Stadt an. Zurück blickend auf die letzten 38 Tage dachten wir zwei uns, dass es gar nicht so schlecht mit den drei Chaoten war. So luden wir unsere lieben Jungs ins italienische Viertel zum Essen ein. Den Abend verbrachten wir ganz relaxed und jeder aß mal wieder viel zu viel. Im Anschluss trafen wir uns noch mit Lea, eine weitere Herbornerin im großen Australien –jaja die Welt ist schon ein Dorf – und ließen den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen war packen angesagt. Unsere Sachen waren komischerweise im kompletten Moped (so heißt der Van der Jungs) verteilt, sodass es nun hieß, den ganzen Van auszuräumen und alles zusammenzusuchen. Diese Hürde überstanden, hieß es dann Good Bye zu sagen. Besonders Huna fiel dies sehr schwer und es kullerte das ein oder andere Tränchen. Resümierend können wir sagen, dass wir die Zeit sehr genossen haben und wir viel vor allem über das Traveln gelernt haben. Danke für die tolle Zeit, Jungs.

Sofort zogen wir in die Stadt in ein Hostel. Per Zufall trafen wir auf der Straße wieder mal eine Lea, die wir von Merimbula und der Bootstour kannten. Da dachten wir uns, dass das gefeiert werden muss. Am Abend zogen also 9 Deutsche zusammen durch Melbourne :)

In den folgenden Tagen verliebten wir uns immer mehr in Melbourne. Es ist einfach immer was los und man sieht so viele verschiedene Menschen. Wir machten eine free Sight Seeing Tour. Dieser Bus stoppte an 13 Stellen und man konnte aussteigen und sich ein bisschen umsehen. Somit sehen wir an diesem Tag : Federation Square, Criket Stadium, Rod Laver Area, Melbourne Park, Olimpic Park, Chinatown, Melbourne Museum, italienisches Viertel, Universität von Melbourne, Waterfront City, Harbour Town, Victoria Harbour, Southbank, Yarra River, Botanic Garden, Goverment House und zu guter letzt Malthouse Theater. Also ihr seht – wir waren ziemlich fleißig.

Nach den fünf Tagen Melbourne machten wir uns dann auf zum Flughafen und es ging zurück nach Sydney. Hier trafen wir Jan, einen Freund aus Darmstadt. So heißt unser Blog in diesem Abschnitt „MariJAnna down under“ . Unser Hostel lag im Rotlichtviertel, was uns aber erst später bewusst wurde und war echt nicht das sauberste. Abends krochen aus allen Löchern die Kakerlaken und leisteten uns bei unseren Goon- Einheiten ein wenig Gesellschaft. Natürlich schlossen wir die Kakerlaken sofort ins Herz und machten sie zu unseren Freunden! ;) Trotzdem kann man sagen, dass die Besitzer und die Hostel-Bewohner echt total nett waren (bis auf einen kleinen, größeren Zwischenfall ) !

Erst mal wurde die Stadt ein wenig unsicher gemacht und wir mussten enttäuschend feststellen, dass wir einiges mehr von der Weltstadt Sydney erwartet hatten. Wir sahen uns am Hafen um, wo natürlich die Harbour Bridge und das Opera House bestaunt wurden! Im Botanic Garden fanden wir es super lustig auf einen Baum zu klettern, wobei aber leider Annas Kamera kaputt ging. Ebenso haben wir uns den romantischen Darling Harbour angesehen. Chinatown stand auch auf unserer Liste, da man dort im Puff drei für Eine kaufen kann :D Nein, Nein… Warum wir das sagen ist : man konnte dort ´Puffs´, also kleine, leckere Teigbällchen mit Vanille Pudding für 30 Cent kaufen, die richtig lecker waren :) . Gechillt haben wir danach im Hyde Park, der sich aber ein bisschen vor uns versteckt hat, gell Jan :D Beeindruckend fanden wir alle auch die Art Gallery von Sydney !


Anna hatte noch ein spezielles Geschenk bekommen von ihrer Gastfamilie: Sie durfte auf den Sky Tower in Sydney und von 280m aus die Stadt von oben bewundern.


Nach reichlichem Sight Seeing wurde natürlich auch das Nachtleben ausgetestet, und das nicht nur einmal :D . Gemeinsam mit den Leuten aus unserem Hostel ging es dann immer in die Pubs/Clubs und es wurde dort ein wenig gefeiert!

Als wir die Jungs vom Hostel dann nach ein paar Tagen etwas besser kannten sind wir bei ihrem wöchentlichen Fußballspiel eingestiegen und haben gezeigt, was Frauenpower heißt, haha!
Am 15.Februar hieß es mal wieder Abschied sagen. Wenn das so weiter geht, dann werden wir noch zu nem emotionalen Wrack! Jan hat uns dann nach 5 Tagen wieder verlassen. Wahrscheinlich kann man es nicht länger mit uns zwei aushalten ;-) …Leute kommen – Leute gehen. Jeder Tag ist ein neuer.

Also hieß es an diesem neuen Tag : Auto kaufen! Aber dringend, da wir endlich mal nach Norden abziehen wollten! .. Diese Tage der Autosucherei waren grauuuuenhaft! In der Victoria Street, wo die meisten Autos verkauft werden, kennen uns nun wirklich ALLE Backpacker, da wir am Tag mind. 5 mal rauf und runter gegangen sind und uns die Autos angeschaut haben! Es ist nicht leicht ,so eine Entscheidung zu treffen und herauszufinden, welcher Backpacker uns übers Ohr hauen will und welcher nicht ! Last but not least trafen wir Philipp und Jake wieder, die wir von unserer Reise schon kannten und nach langem verhandeln (über mehrere Tage) konnten wir doch ihren heißgeliebten ´Blinkie Bill´ Camper Van kaufen und stolz behaupten, endlich ein eigenes Auto zu besitzen! :) Am Abend luden wir unsere Verkäufer zum Fischstäbchen essen auf dem Bürgersteig ein:) Wir sahen anscheinend so bemitleidend aus, dass ein Mädchen aus ihrem Haus kam und uns einen 6pack Bier schenkte :D .

So jetzt könnte man sich denken alles ist Friede, Freude, Eierkuchen -wir haben ein Auto, jetzt geht’s los!..hmm.. leider fing damit erst das DRAMA an ! Irgendwelche hohen Tiere in Australien haben festgelegt, dass die REGO ( eine Art Tüff) in jedem Staat in Australien anders geregelt wird und nur Geldmacherei ist. Und wir haben uns natürlich den kompliziertesten Staat New South Wales ausgesucht, wo oft noch etliche andere Inspektionen durchgeführt werden müssen, bevor man auf die Straße kann. Naja nach langem hin und her und vielen Ausgaben konnten wir dann endlich alles regeln und losdüsen! Was ein Stress ! Mamas, schickt uns Geld :D

Man meint ja die Zeit im Februar in Australien sei Hochsommer.. komischerweiße verfolgte uns beide aber seit Beginn nun der Regen, sodass nicht mal ein Strand aufgesucht werden konnte :( . Wir hoffen aber, dass der Sunshine State Queensland hält, was er verspricht! Weiter geht’s also Richtung Norden und hoffentlich Richtung Sonne!!

So hier sind wir mal wieder mit ein paar News!

Am 22.01 dürften wir uns glücklich schätzen, seit längerem mal wieder in eine Wohnung einziehen zu können. Mit Konsto´s Eltern verbrachten wir ein paar schöne und gechillte Tage auf Philipp Island. Hiermit nochmal ein DANKE an Harald und Ingrid, die uns in ihre Wohnung dort eingeladen haben J .Eines der Hauptattraktionen dort ist die Penguine Parade, die wir uns natürlich anschauten. Zur Dämmerung kommen geschätzte 3000 Pinguine aus dem Wasser gewatschelt und machen sich auf den Weg zu ihren Nestern, wo ihre Kinder schon hungrig auf sie warten. Auf dem Weg dort hin kann  man die angeblich kleinsten Pinguine der Welt dann beobachten und man denkt sich sogar nach dem 1000sten Pinguin noch: „ ohhh wie süß, ich will so einen als Haustier!“  Aus sicherer Quelle erfuhren wir, dass die Pinguine wirklich total müde sind ,wenn sie abends heim kommen- sie schlafen dann sogar beim laufen ein- und werden dann noch von den Baby Chicks angegriffen, die vor Hunger fast sterben!

Philipp Island hat außer süßen Pinguinen noch eine echt tolle Landschaft zu bieten ,und deshalb sind wir natürlich auch noch rund um die Insel  an der Küste entlang gelaufen, wo der Ausblick ein wenig Ähnlichkeit mit Neuseeland hatte( wir waren zwar noch nie da, aber so würden wir es uns vorstellen).

Einen ganz besonderen Luxus hat sich die Tage auf Philipp Island auch unser (Jungs, dürfen wir ihn auch „unser“ nennen;-)? )Campervan gegönnt. Der wurde nämlich von seinem ganzen Schimmel befreit und bis in die kleinste Ecke geputzt! Mit der Zahnbürste !..nein,nicht wirklich.. aber er sah danach so gut wie neu aus :) .

Wie natürlich immer, wenn wir in Harald und Ingrids Begleitung waren, gab es super leckeres Essen. So können wir mal vermuten, dass wir die Tage auf Philipp Island sicherlich mal wieder an Kilos zugelegt haben :D , aber wer kann schon Ingrids Rührei am Morgen, oder den Steaks am Abend widerstehen??

Ja ..was haben wir dort sonst noch gemacht? …Wir spielten Tennis, …schauten Tennis, …buchten Karten für die Australian Open im Tennis… Ja und ansonsten haben wir uns dort einfach mal auf die faule Haut gelegt, unsere komplette Wäsche gewaschen( Waschmachine oder Trockner liefen 24/7! –das waren ca.20 Maschinen Wäsche) und uns mit einer riiiesigen Spinne in Harald und Ingrids Zimmer vernügt! (Mariana hat natürlich die folgenden Nächte immer erst das komplette Zimmer nach Spinnen abgesucht)

Am 26.Januar hieß es jetzt aber wirklich „Goodbye“ zu Ingrid und Harald. Wir verbrachten einen letzten Abend zusammen in Melbourne am Yarra River, wo sie uns zum Abschiedsessen einluden.  Auf dem Weg zur Great Ocean Road machten wir noch Halt in Wye River, wo wir uns an den Strand legten. Da es Anna mal wieder langweilig war, einfach mal am Strand zu liegen, began sie jeden mit Sand zu bewerfen. Hieraus entwickelte sich eine Sandschlacht zwischen uns Mädels und Konsto und Lukas und am Ende konnten wir keine Stelle mehr finden , die keinen Sand abbekommen hatte. Eine ziemlich lustige und klebrige Aktion, da wir unter den Sand auch noch Sonnencreme mischten. :) -> endlich ein Grund mal wieder duschen zu gehen ;)

Soo… endlich geht´s auf die Great Ocean Road! Sonne pur und Staunen ohne Ende! So haben wir es uns jedenfalls erhofft. Das Wetter spielte leider nicht so mit, wie wir es uns gewünscht haben, aber trotzdem kann man sagen, dass die Great Ocean Road echt der hammer ist ! Wir schauten uns unter anderem die 12 Apostels, die London Bridge, Teddys Lookout und vieles mehr an ! An rießig hohen Klippen entlang ergatterten wir trotz miesem Wetter die beste Sicht auf die 12 Apostel – wovon aber nur noch 11 stehen – und bestaunten die überragenden Steingebilde, die schon seit Jahrhunderten im Meer stehen. Alles in allem kann man sagen, dass dies einfach nur faszinierend war und das allein schon ein Grund ist, Australien zu besuchen.

 

Eines Abends, als wir mal wieder an uns herunter schauten und nicht mal mehr unsere Füße sahen..sondern nur unseren Bauch ( nein, so schlimm ist es noch nicht, aber so soll es auch niiiiiiiie werden ;) ), beschlossen wir, FRÜHSPORT in unseren Tagesplan aufzunehmen :D ! Prompt am folgenden Morgen klingelte der Wecker um 6.30 Uhr. Ja ihr staunt, wir sind sogar aufgestanden! Nachdem wir zum „weit entfernten“ Fußballplatz joggten, haben wir erst mal eine Runde gezockt. Hierbei ergab sich ein WM-reifes Match mit Huna und Änni im Sturm und Robinio im Tor und gleichzeitiger Abwehr! Dagegen konnten sich Zyganove und Lu-lu-lu-Lukas G. nur schwer beweisen…dennoch blieb ihnen der knappe Sieg mit 11:13 und wir stürzten uns im Anschluss in den Pool im Hallenbad zum chillaxen.

Am  5. Februar heißt es schon wieder Abschied nehmen. Dieses mal von unseren 3 liebsten Jungs ! Wir packten also unsere Sachen, damit die Jungs endlich wieder mehr Stauraum haben in ihrem Van und suchten uns in Melbourne ein Hostel. Der Abschied fiel besonders Huna schwer ( „Huna“ wurde der neue Spitzname von Mariana während der Reise mit den Jungs. Für Erklärungen dieser Namensschöpfung  bitte an Lukas Gabriel wenden!),aber wir lernten sehr viele nette Menschen im Hostel kennen, mit denen wir 4 schöne Tage verbrachten. ( Jedoch sind sie kein Ersatz für unsere Jungs ;) ) Zu Melbourne können wir nur sagen: WE LOVE MELBOURNE.  Wir finden es bisher echt am schönsten hier und sind gespannt ob uns Sydney doch noch von sich überzeugen kann :) .

Die Reise beginnt!!!

Wir haben unsere Aupair Zeit gut überstanden und natürlich fiel uns der Abschied von unseren australischen Familien sehr schwer.

An Silvester haben wir zwei uns dann in Sydney wiedergesehen und waren happy, uns endlich in das Abendteuer zu stürzen. Unser  neues „ Zuhause“ ist der gemütliche und überaus komfortable Camper Van von Lukas, Konsto und Robin, den sechs Eiern. Mit ihnen soll es nun 6 Wochen lang auf die Reise gehen.

Silvester haben wir in Sydney beim Opera House verbracht, wo wir einen relativ guten Blick auf das Feuerwerk der Harbour Bridge hatten. Die restlichen 4 Feuerwerke konnten wir leider nicht sehen… Anna fand das Feuerwerk „ voll geil“ und Mariana eher enttäuschend, da es nur 11 Minuten lang war.

In den weiteren Tagen haben wir Sydney ein wenig erkundet und waren natürlich auch am berühmten Bondi Beach, wo wir den Surfern hinterher geguckt haben! Konstos Eltern, die auch in Sydney hausten, haben uns in ihr Hotel zum Essen eingeladen, was wir natürlich total lieb fanden :) ( da Instant Nudeln jeden Tag nicht so geil sind ;) )

Weiter ging es mit Harald und Ingrid in die Blue Mountains zu Aussie Freunden, die sie ein paar Tage vorher in einer Bar kennen gelernt hatten. John und Debbie hatten ein mega Aussie-Barbecue vorbereitet, yum yum! Am Alkohol hat es auch nicht gefehlt … Ausserdem konnten wir den Luxus eines normalen Bettes und einer warmen Dusche genießen ( man man kalte Duschen sind echt nicht schön!!)

Mit angefuttertem Speck konnten wir dann das 4 –malige Wandern in den Blue Mountains überleben! Die Aussicht war der absolute Wahnsinn und das Wandern hat echt Spaß gemacht – man glaubt es kaum! Also wie ihr bemerkt, wir waren auch MAL sportlich in Australien! Auf den Wegen ging es durch Flüsse, über Steine und durch Schlamm hindurch! In den Wentworth Falls haben wir dann die bisher schönsten Wasserfälle gesehen und darin geplantscht.

 

Erstaunlicher Weise kann man im Van richtig lange ausschlafen. Aufgewacht wird dann abgecheckt, wer alles schon wach ist und wie viele  Mückenstiche man sich in dieser Nacht eingefangen hat! Zum Frühstück gibts bei den Jungs Toast mit Käse, Chilli Soße, Cayenne Pfeffer und Wurst ( jaja die haben schon einen seltsamen Geschmack) und bei uns Toast mit Marmelade oder Käse. Manchmal reicht das Geld sogar für eine Schüssel Cornflakes! Dann wird entschieden wohin es heute geht..meistens fahren wir ein paar Stunden und halten dann an, wo es uns gerade gut gefällt (meistens ein schöner Strand :) ).. nachmittags chillen wir, schwimmen, spielen Karten , Fußball oder Yatzi bis wir dann irgendwann hungrig werden. Der nächste Supermarkt wird aufgesucht und dort wird entschieden, was wirklich nur notwendig ist! Danach wird ein nettes Plätzchen zum Essen gesucht und auf der „hauseigenen“ Kochplatte dann etwas leckeres zubereitet. Die häufigsten Gerichte sind Instant Nudeln mit Flavour oder Reis/Nudeln mit Soße und Thunfisch und extra viel Zwiebeln für Lukas! Am Abend wird eine kostenlose Rest Area oder der illegale Straßenstrand als Schlafplatz ausgesucht und ein oder zwei Filmchen geguckt bis auch der letzte am Schnarchen ist. 

Das besondere beim Reisen im Van ist, dass man morgens immer an verschiedenen Orten aufwacht. In Botany sind wir zum Beispiel gegenüber vom Flughafen in Sydney gewesen und konnten den Flugzeugen beim starten zugucken, während wir unsere Cornflakes aßen! Ein anderes Mal haben wir in Mollymook direkt am Strand geschlafen. Dort kamen abends 2 Polizisten zum Van und wir hatten schon ziemliche Angst, dass sie uns wegschicken würden. Sie fragten Konsto „ Are you living in a dream man“? Worauf Lukas erst mal verstanden hat „ Are you living on green“ :D ..naja , jedenfalls hat Konsto dann erklärt, dass wir lieb sind und nichts anstellen und sie uns dann illegaler Weise erlaubt haben, dort über Nacht zu bleiben :)

Auf dem Weg Richtung Süden haben wir im National Park Jervis Bay gehalten, wo wir 2 Tage verbrachten. Neben toten Kugelfischen am Strand sahen wir auch direkt vor uns einen einsamen Delphin seine Runden schwimmen, dem wir dann eine Stunde lang hinterher gelaufen sind. Natürlich haben wir uns an den wunderschönen Stränden gesonnt, wo sich der ein oder andere(wir reden hier nur von unseren männlichen Reisenden), trotz 30+ Sonnencreme, einen Sonnenbrand zugezogen hat (autsch). Ansonsten wurde der Tag mit Fußball oder Yatzi spielen verbracht.

Die Frage der Fragen kam, nachdem wir den National Park verließen : Muss man die Hauptstadt Australiens besuchen oder sollte man auf die vielen Einheimischen hören, die sagen, es lohnt sich wirklich nicht!? Naja wir entschieden uns Canberra zu erkunden, und müssen zugeben, dass es uns nicht wirklich gefällt. Das Parlament House ist wirklich schön, aber die Stadt ist irgendwie tot. So verließen wir nach einem halben Tag schon wieder die Hauptstadt :D … und fuhren erst mal Frustshoppen ins Outlet Center.

Vollgepackt mit Tüten und neuem Kram ging es weiter nach Merimbula. Am Strand trafen wir einen netten Einheimischen, der beim tauchen Miesmuscheln gefangen hat und uns davon welche abgab. Sogar Mariana hat eine Muschel probiert!  Im Mäcces angekommen, welches wir nur wegen Free Wifi und 50 Cent Eis ansteuern, trafen wir zufällig Lisa, die die Jungs aus Cairns schon kannten. Prompt entschieden wir am Strand ein wenig Alkohol fließen zu lassen und dort zu schlafen. Zu uns gesellten sich noch 1 Franzose und 2 Kanadier, mit denen es dann richtig lustig wurde!

Nach 4-stündiger Fahrt kamen wir in dem gemütlichen Örtchen Lakes Entrance an, wo wir Lisa und ihre Freundin Lea wiedertrafen. Wir beschlossen zusammen ein kleines Boot zu mieten, wo wir aber zu 7. genug Platz hatten. Mit Sekt und Musik hatten wir dann eine spaßige 3-stündige Fahrt. Die Jungs blieben leider erfolglos mit ihrem Angelsport – also leider kein Abendessen L . Außerdem hatten wir einen Mann über Bord – genauer gesagt Lisa, die es trotz ihrer Todesangst dann doch noch zurück ins Boot geschafft hat. Später, beim Ausstieg aus dem Boot, war seltsamerweise ein Loch im Fenster…komisch komisch! ;-) Ab auf die Flucht !

Am Abend wollten wir uns dann mal ein richtig leckeres Essen gönnen und so gab es dann selbst gemachte Burger mit viel Fleisch und viel zu viel Zwiebeln…

Am Schlafplatz trafen wir abends MAL WIEDER Deutsche und hatten mit den zwei kölner Burschen einen geselligen Abend.

Weiter ging unsere Reise zum Wilsons Prom. Nationalpark, wo wir als erstes den Whiskey Bay ansteuerten. Erstmal chillen am Strand. Die riesen Steinbrocken am Wasser wurden natürlich sofort von uns erklimmt, denn wir wollen nicht unten stehen bleiben, sondern uns den Platz an der Sonne sichern. Im Bikini und Barfuß kletterten wir geschickt die Felsen hoch. Die Gefahr dabei muss man dann einfach mal ein wenig ausblenden.( Ein Gruß an die sich sorgenden Mamis, wir sind nicht im Krankenhaus gelandet :) ) Am Strand trafen wir dann – oh Wunder- einen Deutschen und einen Belgier und kickten ein bisschen Fußball mit den Jungs.

Wie wir jetzt schon mehrfach gehört haben ist unsere deutsche Sprache nicht mehr das, was sie mal war. Also „Sorry“ an dieser Stelle für alle Unannehmlichkeiten.

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